SONDERKONZERT Jens Peter Maintz

12. März 2017, 17 Uhr

Weiden, Max-Reger-Halle, Gustav-von-Schlör-Saal

Instrument / Musiker
Violoncello

Jens Peter Maintz

Komponist / Werk
Johann Sebastian Bach
17.00 Uhr
Suite Nr. 1, G-Dur, BWV 1007
Suite Nr. 4, Es-Dur, BWV 1010
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Suite Nr. 5, c-Moll, BWV 1011

19.30 Uhr
Suite Nr. 2, d-Moll, BWV 1008
Suite Nr. 3, C-Dur, BWV 1009
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Suite Nr. 6, D-Dur, BWV 1012

Ein Sonderkonzert gilt es noch zu vermelden. Der großartige Cellist Jens Peter Maintz wird ein Konzert zugunsten des Förderkreises für Kammermusik veranstalten. So findet am 12. März 2017 im Gustav-von-Schlör-Saal ein wahrhaftes Cello-Event statt mit allen sechs Suiten für Cello von Johann Sebastian Bach. Um 17.00 Uhr erklingen die Suiten 1, 4 und 5 und um 19.30 die Suiten 2, 3 und 6.

Maintz, geboren in Hamburg, studierte bei David Geringas. Meisterkurse führten ihn u.a. zu Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikow und Siegfried Palm. 1994 gewann er den ARD-Wettbewerb in München. Er ist Gast der größten Orchester und Dirigenten (Claudio Abbado, Herbert Blomstedt, Franz Welser-Möst, Marek Janowski.... ) sowie Kammermusikpartner erstrangiger Künstler (des Artemis-Quartett, von Hélène Grimaud, Kolja Blacher, Janine Jansen...). 1997 erhielt er den ECHO Klassik Preis. Seit 2004 ist er Professor an der Universität der Künste Berlin.

Er spielt ein Cello von Giovanni Grancino  (1697), das früher dem „Paganini des Cellos“, dem Belgier Adrien-François Servais gehörte.

Die sechs Suiten für Violoncello solo (BWV 1007–1012) von Joh. Seb. Bach gehören heute zu den meistgespielten Kompositionen für ein solistisches Streichinstrument. Die Handschrift vereinigt sechs Suiten, also Folgen von Einzelsätzen, die auf modische Hoftänze der Entstehungszeit anspielen. An den Spieler stellen die sechs Werke höchste Anforderungen, spieltechnisch wie interpretatorisch:  Für Pablo Casals waren sie die  „Quintessenz von Bachs Schaffen, und Bach selbst ist die Quintessenz aller Musik.“ Die Suiten sind formal einheitlich aufgebaut: Auf ein Prélude folgen jeweils die im deutschen Hochbarock üblichen Tanzsätze.

Dr. Harald Roth

 

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